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Ein paar Gedanken zur Heimautomatisierung

Heimautomatisierungen sind in aller Munde. Die Idee dahinter: Die Geräte in unserer Wohnung mit dem Internet verbinden, um sie dann entweder manuell fernsteuern zu können, oder automatisiert Aktionen ausführen zu lassen.

Beispiele? Ich verlasse die Wohnung, es gehen automatisch alle Lampen aus. Die Farbtemperatur meiner LED-Lampen passt sich automatisch der Wettersituation an. Oder: Ich stehe im Einkaufsladen, bin mir nicht sicher, ob ich noch Milch im Kühlschrank habe? Einfach via Kamera einen Blick in den Kühlschrank werfen.

Die Idee der Fernsteuerung von Geräten ist schon älter, aber im privaten Bereich hat sich das bisher nicht gelohnt. Zwar gibt es über W-Lan gesteuerte LED-Leuchten, Belkin hat eine ganze Serie für Heimautomation im Angebot, von fernsteuerbaren Steckdosen über W-Lan gesteuerte Lichtschalter. Geräte dieser Art werden benötigt, um später die Steuerungsbefehle umzusetzen.

Für die Fernsteuerung gibt es neben der DIY Möglichkeit via Arduino auch die Möglichkeit, die API der Hersteller via IFTTT zu steuern (z.B. Belkin bieten so etwas an). Mit IFTTT kann man ganz einfach so genannte Trigger verwenden (z.B. Wetterdaten) um bestimmte Aktionen auszulösen. Ein einfaches Beispiel: Es regnet draußen, das Licht in der Wohnung geht an (sofern man überhaupt zu Hause ist).

So eine Heimautomatisierung besteht also immer aus der Fernsteuerung, und der Steuerungseinheit, die die Steuerungsbefehle umsetzt. Die Fernsteuerung ist kein Problem mehr, die Steuerungseinheit um so mehr.

Irgendwie müssten alle Steckdosen und Lichtschalter in der Wohnung mit fernsteuerbaren Dimmern/Schaltern ausgestattet werden. Das ist nicht nur teuer (ca. 50 EUR pro Schalter/Steckdose), sondern aufgrund der verschiedenen Standards in den Ländern fast nicht machbar. Der Lichtschalter von Belkin kann z.B. nicht in Deutschland eingesetzt werden. Zudem mangelt es an Interoperabilität zwischen den Anbietern. Die Produkte können nämlich dank fehlendem Standards nicht beliebig kombiniert werden.

Aus diesen Gründen sind natürlich Ankündigungen wie die von Apple, auf der kommenden WWDC eine Software-Plattform für die Vernetzung von Geräten vorzustellen, sehr spannend. Auf der einen Seite könnte die Apple Plattform die Kommunikation zwischen den Geräten verschiedener Hersteller übernehmen, auf der anderen Seite wird nicht automatisch das Problem fehlender/nicht passender Steuerungseinheiten gelöst. Und nicht jeder Nutzer hat ein Apple Gerät.

Das Thema ist auf jeden Fall so heiß, dass nicht nur Apple vermutlich eine Software Plattform zum Thema vorstellt, sondern auch Google mit Nest mitmischt. Aber: Aus meiner Perspektive gibt es noch viele offene Fragen; auch Fragen zum Datenschutz, oder dem Besitz der Daten, die noch nicht geklärt sind.

Wollte ich momentan das Eingangs genannte Szenario “Ich verlasse die Wohnung, es gehen automatisch alle Lampen aus.” umsetzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen könnte der Standort über die IFTTT App ermittelt werden, meine Standort-Daten gehen dann an den IFTTT Server, der dann wiederum die Aktion “Lampe ausschalten” auslöst und via API/Internet an die Steuerungseinheit (z.B. die Belkin Lampen) sendet. Viel datenschutzfreundlicher wäre es allerdings, meinen Standort direkt in meiner Wohnung zu ermitteln, z.B. in Abhängigkeit von der Entfernung meines Smartphones zum W-Lan und dann abhängig davon die Lampen lokal auszuschalten.

Meine These: Um das Thema richtig in Schwung zu bringen, braucht es eine offene Plattform, die sich der Nutzer zu Hause installieren kann (oder vorkonfigurierte Geräte kauft), die mit einem offenen Standard mit Diensten wie IFTTT, aber auch lokalen Schnittstellen/Protokollen kommunizieren kann. Das ganze dann noch einfach zu bedienen und einfach nachzurüsten ist.

Der Forscher, Autor und Hacker Alasdair Allen hat so ein System skizziert. Er ist einer der Vordenker der IoT (Internet of Things) oder “Connected Devices”-Szene.

Aber selbst mit so einer Software-Plattform: Ich kann immer noch nicht meine kleine Spark-Wifi-Steuerung mit meinen Geräten verbinden. Bis ein Unternehmen dafür eine Lösung vorstellt, heißt es wohl weiterhin, meine Lampen manuell auszuschalten, bevor ich die Wohnung verlasse.

Why ThingsCon was refreshingly different

From all conferences I’ve attended this year, the ThingsCon was by far the most interesting conference. Most people tend to attend conferences which are happening inside their filter bubble. They choose the content based on their interests or field of working, they follow the speakers on twitter and meet the same people as on every other “bubble” conference.

The problem: This is not inspiring nor helpful in the long run.

Better: Learn new stuff. Meet new people. Broaden your horizon.

ThingsCon was exactly that kind of thing for me. It was about the future of hardware and everything what might be connected to that. The founder of Phonebloks (@gawin) talked about modular devices, Brady Forrest (@brady) about how to scale your hardware startup and Alasdair Allen (@aallan) about the problem when connected devices become selfish. And: lots of fun, like making a connected Rube Goldberg Machine (thanks to the the guys from The Incredible Machine for making this happen).

Thanks Peter Bihr (@peterbihr), Max Krüger (@KrgerMax) and knowable.org for this inspiring and out-of-the-bubble conference.

Neben Spotify höre ich super viele Mixtapes. Schon immer! Das ist einfach perfekt zum Arbeiten. Ein bisschen wie Radio, nur ohne das Gelaber der nervigen Moderatoren und ohne dem Besten der 80er, 90er und ohne die Hits, die rauf und runter laufen.

Um so größer die Freunde, dass meine Lieblingsseite für Mixtapes Designers.MX endlich im Sommer mit neuem Design wieder an den Start geht.

My favourite mixtapes #9

roitsch:

Stumptown - epic.

Now go and buy yourself great beans from one of your local roasters.

My favourite mixtapes #8

This is exactly what I saw in London. Barbershops everywhere…

jkleske:

The New Wave of Barbershops (by thethrashlab)

Coffeeporn by Coffeecircle

Coffee Circle - Good Coffee. Good Gear. from Coffee Circle on Vimeo.

Kunst. Zum Nachdenken. Und genießen. In Riga.

Oh Joy! from kut on Vimeo.

Perfekt zum Arbeiten. #musik

/via @kontemporat